Bei den Oybiner Ritterspielen dreht sich in diesem Jahr alles um „Räuber & Freunde“. So auch der Titel des diesjährigen Stücks.
Die Raubritter Dietrich von Michelsberg und Kurt von Tollenstein sind in die Jahre gekommen. Bei gemeinsamen Treffen sinnieren sie über die guten alten Zeiten. Doch während Tollenstein alt und kränklich wirkt, begibt sich Michelsberg noch immer auf Raubtour.
So ist es nicht verwunderlich, dass das Kopfgeld, welches der Kaiser auf beide Raubritter ausgesetzt hat, für Michelsberg deutlich höher ausfällt.
Das weckt Begehrlichkeiten.
Vor allem bei dem zwielichtigen Junker Ferdinand von Oybin. Aber auch die Heißsporne Gaki und Kurti sind den Raubrittern auf den Fersen. Sie haben sich aufgemacht um Ritter zu werden und um dieses Ziel zu erreichen, wollen sie Michelsberg und Tollenstein im Kampf besiegen.
Nach Michelsbergs Überfall auf einen Kaufmann, der dabei unbeabsichtigt zu Tode kommt, wird dessen Tochter Jellchen von Junker Ferdinand aufgenommen. Ferdinand möchte Jellchen als Köder für die Raubritter benutzen. Dafür richtet er ein Hochzeitsturnier aus und verspricht dem Sieger ein hohes Brautgeld.
Sein Sohn Wilfried, der die Raubritter im Stillen bewundert, verachtet das Ansinnen seines Vaters. Dennoch muss auch er gegen sie in den Kampf ziehen. Michelsberg reitet allein nach Oybin und steht am Ende des Turniers einer erdrückenden Übermacht gegenüber…